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Tag 22 – Hinrich der Wagen bricht

Weg weg See der Blutsauger, rein in die Heimat von Kamel, Kaktus und Karosserieschaden. Wir starten nach einer Aufräumaktion, welche die Orientracer Hinrich und Stéphane erneut zu einer Charitymöglichkeit umfunktionieren, indem sie einen Ziegenhirten reich mit unseren Resten beschenken.

Wir tauchen in die Wüste ein, erneut keine 10min später sehen wir bereits die Rotttaler beim Abschleppen. Keine Mädels, sondern eine ihrer Gehhilfen. (erste Ölwanne)

Der Rest der Truppe schont sein Material besser und steigt zumindest in die Schnitzeljagd ein, deren erstes Ziel die Teilnahme einer Sprengung in einem Tagebau ist.

Sightseeing Sprengung, nicht das Letzte was heute kaputt gehen soll

Nach dem Start der zweiten Tagesetappe dauert es erneut wieder nur 10min, bis die Ausfälle sich häufen. Dieses Mal ist auch unser Team betroffen. Stéphane hat Pech, fährt sich fest und beschädigt seine Spritleitung, Team Knight Rider, Klaus und Hinrich helfen, die Reise geht weiter. (Vorerst)

Ratrace durch die Wüste

Das Feld teilte sich, Gruppe 1 rollt, Gruppe 2 schraubt. In der Mitte: ein Auto der Orientracer mit der Fragestellung umkehren und zusätzlich helfen, oder Anschluss nicht verlieren um nicht allein bei über 40 Grad in der Wüste zu schmoren. Nach kurzem und schlechten Funkkontakt fiel der Entscheid weiterfahren, zurückblickend würden wir anders entscheiden.

2 Pizzen mit Pommes und Cola gerne, Funker Patrick sucht Empfang
…wir reiten kein Kamel

Das Minenfeld durchquert, schliessen wir uns weiteren „Versprengten“ an. Kurzer Auszug aus der Diskussion: „Braucht Ihr Hilfe?“ „Nein, wir versuchen uns zu orientieren. Nebenbei, euer Reifen ist platt.“ Genau das was man braucht, wenn man Boden gutmachen möchte.

Wir setzen die Reise mühsam fort. Die oberste Schicht der Wüste besteht aus Steinen, darunter Sand so fein wie Puderzucker. Die Karawane kommt langsam voran und sammelt nebenbei alle Teilnehmer ein, die sich festgefahren haben (alle ohne 4×4). Unser „Teppich“ als Sandbrettersatz ist Gold wert. Andreas läuft bei über 40 Grad ohne Schatten mehr hinter Autos her und schiebt sie an, als das er mitfährt. Die Farbe der Teilnehmer nähert sich durch den Sand und Staub mehr und mehr der Wüste an (ausser dort wo Haut durchkommt, diese färbt sich rot).

einer unserer Orientierungspunkte: Mount Pneukaputt

Wir entkommen der Wüste und erreichen eine Strasse, die direkt zum Camp führen soll. Doch unser Organisationskomitee muss erneut eingestehen, dass das Camp am vereinbarten Ort nicht installiert werden kann. Es soll direkt nach Petra gehen.

Die Strasse hält erneut eine Überraschung parat, drei Autos haben einen Plattfuss. Unseren zweiten Reifenwechsel nehmen wir gerne in Kauf, besser als Stéphanes Probleme mit dem Kühler, der zum herausschleppen durch Hinrich und Klaus geführt hat, oder den zwei Ölwannenwechsel plus Kühlerreparatur der Rottaler (plus mehrere Reifenwechsel).

kein ADAC oder TCS in Sicht

Voll mit gelb rötlichen Sand auf dem Weg raus der Wüste, entscheiden wir uns in ein Hotel zu gehen und nicht auf allfällige Campstandorte zu warten. Dabei treffen wir auf ein berittenes Petrataxi, das nur auf dem Foto ein langes Gesicht macht.

…tankt erneuerbare Energie. Leistung: 1 ES

Im Hotel angekommen sind alle platt. Nach einer Dusche und einem Bier schlüpfen alle schnell ins Bett zum erholen.

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